Die Unfallfolgen 

 

27.08.2021

BG-Ambulanz Bremen legt einen Verlaufsbericht zum AU-1968 vor. 

In der BG-Ambulanz Bremen wurde am 27.08.2021 ein Verlaufsbericht über meinen 1. Arbeitsunfall vom 19.06.1968 angefertigt. Und dokumentiert, wie ich von der BG als Unfallverletzter behandelt wurde. Nach SHT soll es zu einer besonderen Heilbehandlung bei einem Neurologen kommen.

 

Migräne accompagnée

Erst nach 34 Jahren und mit Bescheid vom 12.09.2002 hat die BGHW "anfallsartige Kopfschmerzen" als Unfallfolge anerkannt. Mit einem weiteren Bescheid vom 25.02.2008 hat die BGHW ihren Bescheid vom 12.09.2002 als rechtswidrig bezeichnet und hätte sich damit eine mögliche Entschädigung und die Behandlungskosten ersparen können. Dem ist das LSG Bremen in dem Urteil vom 18.12.2008 (Az. L14 U 183/05) aber nicht gefolgt.

 

Bei den "anfallsartigen Kopfschmerzen" kommt hinzu, dass es sich hierbei nicht um eine Diagnose, sondern um ein Symptom handelt. Die BGHW hat also die Nebenerscheinungen nicht im Bescheid übernommen und somit auch nicht entschädigt. Obwohl eine Migräne accompagnée von den Gutachtern der BGHW diagnostiziert wurde. 

 

Dazu im Einklang liegt die Stellungnahme aus dem Gutachtenzentrum der BG Hamburg vom 17.11.2011 vor.

 

Retropatellare Arthrose

Meine retropatellare Arthrose links ist als Unfallfolge mit einer MdE 10% seit dem 31.01.2003 (Bl.561) aktenkundig, konnte bisher aber nicht entschädigt werden.

Weil die BGHW Beweismittel vor dem Rentengutachter zurückgehalten hat. So hat es der Rentengutachter am 13.02.2011 nachvollziehbar dokumentiert. 

 

Muskelschwäche 

 

Meine Muskelschwäche im li. Bein und Arm/Hand ist als Unfallfolge anerkannt wurde aber nicht entschädigt.

Denn der Gutachter hat in seinem Gutachten vom 15.06.2005 den Irrtum erregt, der Neurologe hätte die Muskelschwäche schon mit einbezogen, dem ist aber nicht so. Und der Neurologe hatte auch explizit darauf hingewiesen. So erspart sich die BGHW die Entschädigung.

  

 

Lendenwirbelkörperfraktur L4,

Lendenwirbelkörperfraktur L4, ist als Unfallfolge aufgeführt.

Ursache war ein Sturz mit dem Fahrrad am 08.04.2020 ausgelöst durch Muskelschwäche. Muskelschwäche ist eine mit Bescheid anerkannte Unfallfolge aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968. Wird noch bearbeitet

In dem Verlaufsbericht (27.08.2021) wurde u. a. über meine retropatellare Arthrose links und Lendenwirbelkörperfraktur L4, als Unfallfolge aufgeführt. Jedoch merkwürdiges Handeln der BGHW und das Zurückhalten von Beweismittel haben die Entschädigung bisher verhindert.

 

Die "gefährliche Wahrheit", meine Erkrankungsgeschichte und mehr ist auf meiner Webseite nachzulesen.

 

Meine Berichterstattung ist nicht im Sinne  der BGHW

und hat zu Gefängnisstrafen geführt.