2. Arbeitsunfall am 20.03.2001,

    ich überlebe Stromschlag mitten durch mein Herz. 

 

26.05.2004 

Widerspruchsbescheid bestätigt Stromunfall als Arbeitsunfall.

Es wurde aber kein Gesundheitsschaden eingetragen und damit verhindert die BGHW jeden möglichen Entschädigungsanspruch. 

Stromunfall, ohne Gesundheitsschaden als Arbeitsunfall festgesetzt!?

Mit Bescheid vom 27.04.2004[9]* in Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 26.05.2004 wurde mein Stromunfall als Arbeitsunfall gemäß § 8 SGB VII festgesetzt, aber es wurde kein Gesundheitsschaden eingetragen. Nun warte ich seit 17 Jahren, dass der im Verwaltungsverfahren ermittelte Gesundheitsschaden im Bescheid übernommen wird.

 

*Den Bescheid (27.04.2004[9]) hat die BGHW in eine Liste vom 13.08.2019 mit 45 Schriftstücken zur Geheimhaltung aufgenommen.

 

Der Sachverständige antwortet:

Die BGHW ist überlastet, die Aktenbearbeiter sind schlecht Ausgebildet. Denn einen Arbeitsunfall ohne Gesundheitsschaden gibt es im SGB nicht.

Sie haben übersehen, dass die Mediziner der BGHW mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit in ihrem Gutachten vom 15.11.2002 und 27.10.2002 das Vorhofflimmern schon als Gesundheitsschaden dokumentiert haben.

 

"An die Einschätzung der Gutachter sind die Verwaltungen im Rahmen der Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns gebunden."

 

So hat es der Geschäftsführer der BGHW mit dem Schreiben vom 25.04.2008[2] dokumentiert. Und dieses Schreiben hat die BGHW in eine Liste vom 13.08.2019 mit 45 Schriftstücken zur Geheimhaltung aufgenommen.

 

Ferner haben die Aktenbearbeiter die Stützrente aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 übersehen. Insoweit wurde auch nicht erkannt, ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) 10 % ist eine Unfallrente zu zahlen. Die Einschätzung der MdE (auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt) wird von der Verwaltung vorgenommen und im Bescheid festgesetzt und nicht von den Medizinern

 

Nach 20 Jahren keine Rentennachzahlung mit Zinsen mehr möglich!? 

Wird Vorhofflimmern im Bescheid vom 27.04.2004 als Gesundheitsschaden übernommen, wird eine Unfallrentennachzahlung über 20 Jahre mit Zinsen möglich. Gibt es keine Unfallrente, sind aber weiterhin meine finanziellen Auslagen für Medikamente mit Zinsen zu erstatten.

 

Der Sachverständige antwortet: 

Es soll zu keinem Bescheid kommen der einen Gesundheitsschaden festsetzt. Weil damit dokumentiert wird, die finanzielle Entschädigung wurde über 20 Jahre und viel Zahl von Urteilen mit einer "merkwürdigen Gerichtswahrheit" verzögert. Dafür will sich das SG Bremen und die Beklagte (BGHW) nicht in der Presse und Fernsehen rechtfertigen und sitzen im gleichen Boot. Im Jahre 2020 hat das SG die Akte vernichtet. 

 

Die Beteiligten werden niemals Zurückrudern, denn der Gesetzgeber wartet gemäß dem Strafgesetzbuch mit einer Freiheitsstrafe auf die Beteiligten.