23.09.2022

Es folgen die drei Widerspruchsbescheide der BGHW

 

Verkehrsunfall vom 19.06.1968

Zum Verkehrsunfall und Bescheid vom 12.09.2002 ist zu sagen:

Von der BGHW muss der angefochtene Bescheid vom 12.09.2002 in der Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 07.11.2003 über die Ablehnung der Erhöhung der Rente gemäß § 44 SGB X zurückgenommen werden.

 

Und wird damit begründet, von Anfang an und schon mit Bescheid vom 28.05.1970 ist die BGHW von der falschen Tatsachenfeststellung ausgegangen:

 

Es sei zum Abbruch am Unterpol meiner li. Kniescheibe gekommen.

 

Wahrhaftig haben die medizinischen Gutachten aber einen kleinen Abbruch an der li. Kniescheibenunterseite als Unfallfolge diagnostiziert und im Arztbericht vom 12.10.1968 (Bl.62/Rs.) und 02.12.1968 (Bl.73) dokumentiert. Und ist die Reiberfläche mit all seinen nicht mehr abklingen Beschwerden. Und hat zu einer RPA im li. Knie mit einer schon von der BGHW festgestellten Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10% geführt.

 

Ferner hat die BGHW "anfallsartige Kopfschmerzen" als Unfallfolge mit Bescheid vom 12.09.2002 und einer Teil-MdE 15% festgesetzt. Bei den "anfallsartigen Kopfschmerzen" kommt hinzu, dass es sich hierbei nicht um eine Diagnose, sondern um ein Symptom handelt. Die medizinischen Gutachten haben eine Migräne mit Nebenerscheinungen diagnostiziert und dokumentiert. Die BGHW hat also eine unvollständige  Tatsachenfeststellung vorgenommen. Und wird die Teil MdE von 15% weiter anheben. Es besteht also Rechtsanspruch.

 

Nun komme ich zur Muskelschwäche im li. Arm/Hand und li. Bein und ist eine Tatsachenfeststellung wie der Bescheid der BGHW vom 28.05.1970 dokumentiert. Von Anfang an wurde die Muskelschwäche mit keiner MdE beziffert und hat sich so weit verschlimmert, dass die Mediziner der BG Unfallstation ein E-Bike als Hilfsmittel befürwortet haben. Die BGHW hat die Kostenzusage für das Hilfsmittel abgelehnt.

 

So kam es am 30.05.2018 zum Fahrradsturz und wurde von dem BG Unfallstation meinem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 und der Muskelschwäche als Ursache angelastet.

 

Zum Stromunfall vom 20.03.2001

Zum Stromunfall und Bescheid der BGHW vom 27.04.2004 ist zu sagen:

 

Im Rahmen der Gesetzmäßigkeit hat die BGHW meinen Stromunfall vom 20.03.2001 als Arbeitsunfall im Verwaltungsverfahren mit Bescheid vom 27.04.2004 anerkannt. Gesetzwidrig hat die BGHW keinen Gesundheitsschaden eingetragen. Obwohl dieser als chronisches Vorhofflimmern in allen medizinischen Gutachten der BGHW diagnostiziert und dokumentiert wurde. Der BGHW liegt auch ein Vorbefund mit dem Notarztbericht vom 06.02.2001 vor. Damit wurde Glaubhaft gemacht, bis zum Unfalltag (20.03.2001) war mein Herz frei von Vorhofflimmern.

 

Den vorliegenden Unterlagen, also dem kardiologischen Gutachten vom 03.05.2005 kann nicht gefolgt werden, weil der Gutachter von der falschen Tatsache ausgegangen ist, mein VHF habe schon vor dem Unfalltag eingesetzt. Aktenkundig konnte das Landessozialgericht (LSG) Bremen mit der nötigen Sicherheit in dem Urteil vom 18.12.2008 feststellen, dass das VHF nicht vor dem Unfall bestanden hat.

 

Damit war das Gerichtsgutachten vom 03.05.2005 wertlos geworden und erregte in der Gerichtakte (S 18 U 94/04) Irrtum und sollte aus der Gerichtsakte beim SG Bremen entfernt werden. Dabei hat die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit mit dem Schreiben vom 10.03.2020 aufgedeckt: Die Akte ist verschwunden und nicht mehr auffindbar. Mit dieser Akte wird sogleich Prozessdelikt dokumentiert und konnte von meinem Anwalt und mir mit dem Schreiben aus dem SG Bremen vom 01.09.2009 und Schreiben vom 07.09.2009 aufgedeckt werden.

 

 

Zum Schlaganfall am 07.12.2021

als Folgeunfall aus dem Stromunfall vom 20.03.2001 ist zu sagen:

 

Hinsichtlich des Schlaganfalls aus dem Jahre 2021 konnte die BGHW weder einen entsprechenden Körpererstschaden noch ein Zusammenhang zu dem Unfallereignis vom 20.03.2001 festgestellt werden. Weil die BGHW mein chronisches Vorhofflimmern (VHF) tatsächlich nicht in dem Bescheid der BGHW vom 27.04.2004 als Gesundheitsschaden eingetragen hat. Obwohl im Verwaltungsverfahren in allen medizinischen Gutachten mein chronisches VHF als Gesundheitsschaden diagnostiziert wurde. Dazu im Einklang liegt der BGHW ein Vorbefund mit dem Notarztbericht vom 06.02.2001 vor. Damit wurde Glaubhaft gemacht, bis zum Unfalltag (20.03.2001) war mein Herz frei von Vorhofflimmern.  

 

Wird nun (endlich) im Bescheid vom 27.04.2004 nach Recht und Gesetz mein Gesundheitsschaden eingetragen und im Verwaltungsverfahren der BGHW und in den medizinischen Gutachten der BGHW als chronisches VHF diagnostiziert und dokumentiert wurde, dann kann von dem Sozialgericht Bremen und jedem medizinischem Gutachter der Zusammenhang zwischen dem Arbeitsunfall vom 20.03.2001 und meinem Schlaganfall vom 07.12.2021 zugeordnet werden.